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PRESSESPIEGEL

Artikel im November 2005 zum Thema Palast

ScheinschlagVom Kopf auf die Füße
Eine neue Generation will den voreiligen Palastabriss verhindern. Bis nach New York hatte sich die kulturelle Zwischennutzung des Palastes der Republik herumgesprochen. Christoph Wagner, der gerade dort arbeitete, war fasziniert. Und dann maßlos enttäuscht und ernüchtert, als er nach Berlin zurückkam – „denn die politische Ebene hier hatte überhaupt nicht reagiert, da bewegte sich gar nichts."...
29. November 2005 Artikel lesen.
Berliner ZeitungSchwelgen in kaiserlicher Pracht
Die große Koalition ist angetreten, einen maroden Staatshaushalt zu sanieren und Deutschland auf eine gewaltige Sparleistung einzustimmen. Doch das erste kulturelle Glamour-Ereignis war ihr schon beschieden. Der Zufall wollte es, dass für gleich zwei Minister der öffentliche Antritt zu einer Schwelgerei in preußisch-wilheminischer Pracht wurde, ja zu eitel Freude über den wiedergewonnenen Staatsstil der späten Kaiserzeit.
29. November 2005 Artikel lesen.
Die ZEITAufzeichnung aus einem Totenhaus
Kurz bevor die Abrissbagger kommen, sammeln sich noch einmal die Kämpfer für den Palast der Republik.
24. November 2005 Artikel lesen.
Berliner Morgenpost/dpaSPD-Parteitag will Moratorium für Palastabriss
Mit Mehrheit nahm der SPD-Landesparteitag den Antrag des Kreisverbandes Mitte an, wonach der Senat ein Moratorium für den Abriss des Palastes der Republik prüfen soll. Ein sofortiger Abriss ohne überzeugendes Konzept für die Nutzung und Finanzierung sei nicht sinnvoll, so die Meinung der Mehrheit der Delegierten.
"Der Auftrag an Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer ist klar: Keine Beauftragung des Abrisses, ohne dass die in der Öffentlichkeit diskutierten Zweifel ausgeräumt sind", begrüßte das "Bündnis für den Palast" die Entscheidung der SPD-Basis auf dem Parteitag.
28. November 2005 Artikel lesen.
Die LinkePressemitteilung: Geheime Abriss-Studie ist rein politisch motiviert
Die Linksfraktion hat Antwort auf ihre parlamentarische Anfrage zum "Abriss des Palastes der Republik" erhalten. Dazu erklärt Petra Pau, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: Bundesbau-Minister Stolpe hatte im August eine "immobilienökonomische Machbarkeitsstudie" für den Abriss des Palastes der Republik vorgestellt. Wir gingen davon aus, dass die Studie entsprechende Risiko-Einschätzungen enthält. Die nun vorliegende Antwort zeigt: Wir irrten. ...
22. November 2005 Artikel lesen.
Die ZEITLetzte Grüße / Von Katharina Schuler
Der Palast der Republik galt als Renommierbau der DDR. Am Wochenende war er zum letzten Mal für Besucher geöffnet. ... Wenn viele ehemalige DDR-Bürger nun, an diesem grauen Novemberwochenende, durch die Ruine des einstigen Palastes der Republik streifen, tun sie es auf der Suche nach den privaten Spuren ihres Lebens, die mit diesen Mauern verbunden sind. Es ist das ewige Missverständnis des Westens, dies als Anhänglichkeit an ein diktatorisches Regime zu verstehen. ...
21. November 2005 Artikel lesen.
TAZVolkes Stimme pfeift
Viele wie Frau Liesert sind dem Aufruf des Bündnisses für den Palast zum "1. Stop-Tag" gefolgt und demonstrieren gegen den Abriss. Sie tragen Schiffermützen und lila Damenwinterjacken und schreiten ernst hinter dem Großtransparent "Dem Palast eine Perspektive" einher. Sie wehren sich nicht nur gegen den Abriss eines Gebäudes, sondern auch gegen die Tilgung der DDR-Vergangenheit aus dem Stadtbild.
21. November 2005 Artikel lesen.
Süddeutsche ZeitungKampf um ein Symbol
Der Protest gegen den Abriss des Palasts der Republik eint Ostalgiker und solche, die die Ruine als Teil des neuen Berlins sehen.
Dieser Artikel ist kostenpflichtig. 21. November 2005 Artikel lesen.
Neues DeutschlandNach dem Abschied geht es weiter
Es wird nicht die letzte Abschiedsparty gewesen sein. Da sind sich die Mitglieder vom »Bündnis für den Palast« ziemlich sicher. »Der Palast bleibt, wir werden den Abriss verhindern«, rief der Filmregisseur Marc Wilkins am Sonnabend beim »1. Stopptag« im Lustgarten ins Mikrofon. Ob 1400 Sympathisanten nach Polizeiangaben oder gar 5000 laut Veranstalter – jedenfalls vorwiegend jüngere Leute klatschten Beifall. ... Auf selbstgemalten Plakaten und Transparenten machten sie ihre Positionen deutlich: »Keine Schlösser, keine Hütten – Paläste für alle« hatte eine junge Frau auf ein Laken geschrieben und trug es über ihrem Mantel. Daneben hielten zwei ältere Herren eine breite Stoffbahn mit der Aufschrift »Statt Verschwendung Palast-Verwendung« in die Höhe. 21. November 2005 Artikel lesen.
Die TAZHau weg die Geschichte
Berlin trennt sich von seinem ungeliebten Zentrum: Der Palast der Republik soll abgerissen werden, auch wenn die jahrelange Debatte keinen einzigen vernünftigen Grund dafür abgeworfen hat...
Die DDR? Hat es nie gegeben. Moderne Architektur? Hässlich. Geld? Egal. Das ist sie, die Diskussion um den Palast der Republik. Jedenfalls wenn man denen folgt, die den Palast im Zentrum Berlins so schnell wie möglich abreißen wollen. Das ist 2003 die Mehrheit im Bundestag gewesen, die den Abriss beschloss. Auch eine Alternative hatte man parat: An der Stelle des Palastes wollten die meisten Abgeordneten ein Gebäude haben, das von außen aussieht wie das alte Berliner Schloss. Dieses war im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1950 gesprengt worden. Obwohl eine (wenn auch aufwändige) Wiederherstellung möglich gewesen wäre. 21. November 2005 Artikel lesen.
Berlin Online"Da dachte ich, na das war's"
Herr Wolfgang, Sie haben 1997 die Türen im Palast der Republik abgeschlossen, nachdem Sie 23 Jahre dort als Hausmeister gearbeitet hatten. In den vergangenen zwei Jahren war wieder Leben im Palast. Waren Sie denn nochmal in dem Gebäude?
Ja, ich war bei der Terrakotta-Armee und ich habe noch eine Führung mitgemacht. Mit dem niederländischen Fernsehen war ich auch nochmal drin, und die fanden es gut, dass ich trotz Hohlraum genau zeigen konnte, wo der Honecker sein Zimmer hatte, wo seine Dusche war oder wo der Arztraum war. Ich kenne das Gebäude ja in- und auswendig. Und fand es natürlich ein bisschen leer, das ganze Haus. 21. November 2005 Artikel lesen.
Berliner ZeitungUnd tschüss
Nostalgie, Protest und Partystimmung: Tausende verabschiedeten sich vom Palast der Republik.
Ehrfürchtig blicken die drei alten Herren zu den mächtigen Stahlträgern hinauf, fast liebevoll streichen sie über den rostigen Stahl. Einer von ihnen hat einen Button am Revers: PdR steht dort in geschwungenen Buchstaben, es ist das Kürzel für den Palast der Republik. Horst Sachse und seine Kollegen haben einst beim Ingenieurhochbau Berlin gearbeitet und den Palast der Republik mitgebaut. Beim Bauarbeiterball haben sie den Palast mit eröffnet, jetzt sind sie gekommen, um von ihm Abschied zu nehmen. Anfang kommenden Jahres soll mit dem Abriss begonnen werden. 21. November 2005 Artikel lesen.
Potsdamer Neueste NachrichtenAufgestanden für Ruinen
Berlin - Eigentlich ist alles klar: Der Abriss der Ruine des Palastes der Republik in Berlin Mitte ist beschlossene Sache, die Stadtentwicklungsverwaltung will im Dezember die Aufträge vergeben, und im Januar sollen die Bauarbeiter loslegen. Das hält die Abriss-Gegner aber nicht davon ab, jetzt erst recht gegen die Pläne zu protestieren. ... 21. November 2005 Artikel lesen.
derStandard.atBerlin: Kampf um den Palast der Republik
Demonstration gegen Abriss des DDR-Parlaments - Weiter Unklarheit über Zukunft des asbestsanierten Gebäudes
Über die Zukunft des Berliner Palastes der Republik herrscht weiter Unklarheit. Der asbestsanierte DDR-Bau, der nach bisheriger Planung Anfang 2006 abgerissen werden soll, hatte ursprünglich am Samstagabend mit der Finissage der Ausstellung "Fraktale IV" schließen sollen. Wegen des großen Andrangs sollte die Schau aber auch noch am Sonntag geöffnet sein. Medienberichten vom Wochenende zufolge ist für den Dezember zudem eine weitere Vermietung geplant. ... 20. November 2005 Artikel lesen.
Der TagesspiegelPRO & Contra - Soll der Palast der Republik stehen bleiben?
PRO - Das asbestfreie Wrack am Ufer der Spree hat für seine Bauherrn gebüßt und für seine Geschichte gelitten; die Art und Weise, wie man mit diesem Stück deutscher Wertarbeit umgesprungen ist, ist ein Skandal. ...
CONTRA - Man kennt so etwas sonst aus heruntergekommenen Hafenvierteln oder Industriegebieten: mit Spanplatten und Blechgittern verrammelte riesige Stahlhallen, beschmiert, nutzlos, der Funktion seit Jahren beraubt. So etwas leistet sich Berlin im Herzen der Stadt, direkt an der Spree, eine Blechbude, die von Nostalgikern immer noch als „Palast“ bezeichnet wird. ... 20. November 2005 Artikel lesen.
Der TagesspiegelOnline Umfrage zum Thema "Abriss des Palastes"
Der Tagesspiegel führt eine Online Befragung zum Thema "Abriss des Palastes" durch. Jeder kann seine Meinung dazu kundtun. Bisher sind 62% gegen den Abriss. 20. November 2005 Hier Abstimmen.
Süddeutsche ZeitungDas Berliner Loch - Machbarkeitsstudie unter Verschluss
... Offenbar fügt man sich nun politischem Druck, der darauf setzt – wie zuletzt auch Angela Merkel bekundete -, dass die Brache den Leidensdruck erhöhen und so den Schlossbau beschleunigen wird. Das ist nicht Politik, sondern aktionistisches Wunschdenken. ...
19. November 2005
Der TagesspiegelDer Protest tanzt
Palast: Abrissgegner laden zum Aktionstag. Ausstellung im Haus schließt heute.
Es gibt Sonntage, Montage, Dienstage und so weiter und ab heute gibt es auch „Stoptage“. Die gelten dem Palast der Republik, und gestoppt werden sollen die Abrisspläne. „So lange 20.000 Tonnen Stahl aufeinander stehen, glauben wir daran, dass es nicht zu spät ist, sich gegen den Abriss des Palastes einzusetzen“, verkündet das „Bündnis für den Palast“ und hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt ... 19. November 2005 Artikel lesen.
rbb inforadioMorgen macht der Palast dicht – oder doch nicht?
Die Debatte um den Palast der Republik am Berliner Schlossplatz ist wieder in vollem Gange. Und das obwohl eigentlich der Abriss des ehemaligen Sitzes der DDR-Parlamentes unmittelbar bevorsteht ... Vor kurzem hat sich eine Bürger-Initiative gegründet, die den Abriss des Palastes der Republik, der eigentlich im Januar beginnen soll, doch noch verhindern will. Für den 19. November ist eine große Demonstration geplant. Der Architekt Christoph Wagner ist einer der Sprecher dieser Initiative. 18. November 2005 Interview anhören
Die TAZInterview von Tina Hüttl mit Kultursenator Thomas Flierl
"Ich gehe für den Palast demonstrieren" ... „Und wir sind in enger Abstimmung mit der Bundestagsfraktion, die hierzu auch einen eigenen Antrag einbringen wird. Letztlich ist entscheidend, dass die Weiternutzung des "Rohbaus der Republik", wie ich den Palast gerne bezeichne, weitergeht - bis das Anschlussprojekt finanziert ist.“ 18. November 2005 Artikel lesen.
FAZTodeshauch / Berliner Palastbewahrer demonstrieren.
Berlins beliebtester, gleichwohl teuerster Abenteuerspielplatz darf nicht weichen, So will es ein jüngst gegründetes "Bürgerbündnis". Es möchte ...
Dieser Artikel ist kostenpflichtig. 18. November 2005
Berliner KurierLiebich: Palast-Abriss später
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) will den Palast der Republik im Januar abreißen. Doch da spielt der Koalitionspartner nun endgültig nicht mit. 18. November 2005 Artikel lesen.
Die TAZDie Grünen und der Palast der Republik
Seitdem klar ist, dass die Grünen nicht mehr mitregieren, engagieren sie sich lautstark für den Erhalt des Palasts der Republik. Prominente Grüne haben sich nun dem neu gegründeten "Bündnis für den Palast" angeschlossen. ... 17. November 2005 Artikel lesen.
Die TAZInterview von Tina Hüttl mit Franziska Eichstädt-Bohlig
"Mein Einsatz ist keine Taktik" - Als Bundestagsabgeordnete trug Franziska Eichstädt-Bohlig die historisierende Schlossrekonstruktion mit. Inzwischen plädiert die mandatslose Grüne öffentlich für ein Moratorium zum Abriss des Palasts ... 17. November 2005 Artikel lesen.
Lausitzer Rundschau/dpaBerliner Palast der Republik macht endgültig dicht
... «Der zum Abriss frei gegebene Berliner Palast der Republik ist an diesem Samstag zum letzten Mal für das Publikum geöffnet. Bei einer Kunstperformance zum Abschluss der Ausstellung «Fraktale IV» soll der marode DDR-Bau auf dem Schlossplatz symbolisch zu Grabe getragen werden.»... 17. November 2005 Artikel lesen.
NetzeitungLetzter Walzer vor dem Palast der Republik
... «Wenn Parlamente und Regierung nicht bereit sind, ihre Politik an den Interessen der Menschen zu orientieren,» so Flierl «dann muss politische Vernunft durch außerparlamentarische Opposition und Demonstrationen durchgesetzt werden.»... 15. November 2005 Artikel lesen.
Die TAZKeine Gnade für den Palast
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) lehnt ein Abrissmoratorium für den Palast der Republik ab. Es gebe keinen Anlass, derartigen Forderungen nachzukommen, sagte Junge-Reyer gestern im Abgeordnetenhaus. Grundlage der Entscheidungen sei eine Machbarkeitsstudie, in der auch die zu erwartenden Kosten beziffert seien. 11. November 2005 Artikel lesen.
Berliner ZeitungAbriss zum Billigpreis?
Der Rückbau des Palastes des Republik soll angeblich weit weniger kosten als veranschlagt wurde. 10. November 2005 Artikel lesen.
Die WeltBauexperten fordern neue Palast-Debatte
Rat für Stadtentwicklung: Bundestagsbeschluß von 2002 ist obsolet - Kein Abriß ohne Planungssicherheit. 10. November 2005 Artikel lesen.
Neues DeutschlandPalastrettung beginnt kurz vor zwölf
Bündnis gegen Abriss ruft zum Widerstand / Grüne und Linkspartei fordern Moratorium. 09. November 2005 Artikel lesen.