Informationen zum Palast der Republik
Kosten und Perspektiven
Der Palast wurde 1976 eröffnet. Die Baukosten betrugen damals um 1 Milliarde
DM. 1998 begann die Asbest-Sanierung. Die Kosten hierfür waren schließlich
nach mehreren Nachträgen 85 Millionen Euro hoch. Zurück blieb ein asbestfreier,
hochwertiger, verglaster Stahlbetonrohbau. Schätzt man seinen Wert heute,
kommt man leicht auf 110 Millionen Euro.
Das Gebäude kann, dank seiner Bauweise, nicht gesprengt werden. Aufgrund
der elementierten Bauweise ist ein komplizierter Rückbau erforderlich.
Hierbei müssen mehr als 20 000 Tonnen Stahl auseinander getrennt werden.
Alleine die Abtragung der sichtbaren Obergeschosse ist mit ca. 20 Millionen
Euro zu kalkulieren.
Schwierig wird es aber mit dem Gründungsbauwerk.
Die riesige Stahlbetonwanne die bis zu 9 m tief in den Boden reicht, kann
nicht ohne weiteres abgetragen werden. Würde man die Auflast der Obergeschosse
einfach wegnehmen, würde sie „aufschwimmen“, was ein kleines Erdbeben
in Berlins Mitte zur Folge hätte. Man muss die Untergeschosse des Palastes
also in einem aufwändigen Spülverfahren mit Sand auffüllen während man
den Stahlbeton Stück für Stück abträgt. Geschätzte Kosten hierfür: 40
Millionen Euro. Fazit: Gesamtabrisskosten ca. 60 Millionen Euro.
Ca. 60 Millionen Euro würde auch die Sanierung des Gebäudes kosten.
Es gibt zahlreiche Ideen und Konzepte die von der Regierung bisher weit
gehend ignoriert wurden. Wir möchten Ihnen hier das Konzept des Berliner
Büros Anderhalten Architekten vorstellen.
Bitte gehen Sie auf die Seite:
www.weltkulturpalast.com